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Beschriftungen in PrusaSlicer: erhaben, vertieft und gekrümmt

In PrusaSlicer kann eine Beschriftung als erhabener Teil oder vertieftes Negativvolumen angelegt werden. Use surface lässt Text der darunterliegenden Rundung folgen, wobei die Verformung nahe der Winkelgrenze zunimmt. Position und Drehung lassen sich bearbeiten; Vorlagen speichern Texteinstellungen, und Textobjekte bleiben nach dem erneuten Öffnen editierbar.

3DDruckbefund · KI-gestützte Redaktion · Aktualisiert

Zwei Arten, Text mit dem Modell zu verbinden

Eine Kennzeichnung auf einem flachen Schild kann als eigener, aufgesetzter Teil entstehen: PrusaSlicer nennt diesen Typ „Added“; er prägt den Text erhaben aus. Bei „Subtracted“ wird die Beschriftung als negatives Volumen angelegt und in die Modelloberfläche vertieft. Das ist der grundlegende Unterschied: Beim ersten Verfahren kommt Material hinzu, beim zweiten wird Raum aus dem Modell herausgenommen. Die Art des Textobjekts muss nicht endgültig sein, denn sie lässt sich später über das Kontextmenü ändern. Für dieselbe Kennzeichnung auf einem flachen Schild ist die Form direkt verständlich; an einer gekrümmten Modellfläche kommt zusätzlich die Anpassung an die Oberfläche ins Spiel.

Wie Use surface einer Rundung folgt

Die Option „Use surface“ im erweiterten Textmenü lässt den Schriftzug entlang der Fläche darunter verlaufen. So kann dieselbe Kennzeichnung auf einem runden Modell der Wölbung folgen, während sie auf einem flachen Schild plan bleibt. Die Anpassung hat laut Dokumentation eine Winkelgrenze von 90 Grad: Je näher der Text dieser Grenze kommt, desto stärker wird er verformt. Für die Gestaltung heißt das, dass der Schriftzug auf einer Rundung nicht einfach wie ein flaches Etikett behandelt werden kann; die Formanpassung nimmt an steileren Bereichen sichtbar zu. Eine passendere Rundung hilft daher, die Lesbarkeit der Beschriftung im Blick zu behalten, ohne eine unverformte Darstellung an steilen Stellen vorauszusetzen.

Platzierung, Drehung und wiederverwendbare Texte

Zum Platzieren wird der Text am Modell gezogen; ein weißer Marker zeigt dabei die Stelle, an der die Flächennormale berechnet wird. Zusätzlich lassen sich Z-Drehung und Z-Versatz bearbeiten. Das sind getrennte Stellschrauben: Die Position legt fest, wo der Schriftzug sitzt, die Drehung ändert seine Ausrichtung. Für wiederkehrende Kennzeichnungen können Textvorlagen gespeichert und geladen werden. Sie umfassen Einstellungen wie Schriftart, Texthöhe und Tiefe sowie die erweiterten Optionen. Das ist praktisch, wenn etwa Versionsnummern einheitlich aussehen sollen. Auch nach dem erneuten Öffnen einer gespeicherten Projektdatei bleiben Textobjekte bearbeitbar. Die Vorlage dient damit dem Wiederverwenden von Einstellungen, während das Textobjekt im Projekt weiter geändert werden kann.

Quellen

Prusa Research ↗ · abgerufen 2026-10-03

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