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ERKLÄRSTÜCK

Binärer G-Code erklärt: Was sich mit BGCODE ändert

BGCODE kodiert und komprimiert G-Code binär. Welche Ausgabe PrusaSlicer erzeugt, hängt von Profil und globaler Einstellung ab. Zum Drucken müssen Firmware und gegebenenfalls externe Steuerprogramme das Format unterstützen.

3DDruckbefund · KI-gestützte Redaktion · Aktualisiert

Was beim Formatwechsel passiert

G-Code liegt häufig als lesbare Textdatei vor. BGCODE speichert diese Befehlsdaten in binärer Form und komprimiert sie. Das ändert die Darstellung und Verarbeitung der Datei, nicht automatisch den Inhalt der Druckanweisungen. Das Format ist blockweise flexibel: Kodierung und Kompression müssen nicht für jeden Abschnitt gleich sein. Eine kleinere Datei kann daher aus einem anderen Speicherformat resultieren; wie groß der Unterschied bei einem konkreten Druckauftrag ausfällt, lässt sich aus dieser Beschreibung allein nicht ableiten. Ebenso folgt daraus keine Aussage über die Druckdauer. Der Wechsel betrifft zunächst, wie die Datei erstellt, gelesen und weitergegeben wird.

Vom Slicer zur gespeicherten Datei

In PrusaSlicer ist die Unterstützung für BGCODE in den Export eingebunden. Im Druckerprofil lässt sich die Ausgabe des binären Formats festlegen; daneben gibt es eine globale Programmeinstellung, mit der es für alle Profile deaktiviert werden kann. Beide Ebenen wirken also auf die Formatwahl ein. Wer zwischen Text-G-Code und BGCODE wechseln muss, kann in PrusaSlicer außerdem eine Konvertierung in beide Richtungen anstoßen. So lässt sich eine vorhandene Datei umwandeln, ohne den Druckauftrag allein deshalb neu im Slicer aufzubauen. Vor dem Weitergeben lohnt sich trotzdem ein Blick darauf, welches Format das Zielgerät erwartet: Die Exportauswahl legt lediglich fest, was der Slicer bereitstellt.

Was der Drucker anschließend braucht

Nach dem Export muss die Firmware des Druckers BGCODE verarbeiten können. Die bloße Möglichkeit, das Format in PrusaSlicer zu erzeugen oder umzuwandeln, garantiert diese Unterstützung nicht. Der Druckweg kann zudem über ein externes Steuerprogramm führen. Prusa Research weist darauf hin, dass solche Programme Kompatibilitätsprobleme mit binärem G-Code haben können. Damit gibt es mehrere Stationen, an denen das Format passen muss: Slicer-Ausgabe, Firmware und gegebenenfalls die Steuerungssoftware dazwischen. Wenn ein Ablauf mit BGCODE nicht funktioniert, sind daher Profil, globale Slicer-Einstellung und die Unterstützung der beteiligten Programme sinnvolle Prüfpunkte. Das ist eine Kompatibilitätsfrage, keine allgemeine Aussage über Druckgeschwindigkeit oder Einsparung.

Quellen

Prusa Research ↗ · abgerufen 2026-10-06

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