NachrichtenRechnerFallbeispiele
← Zur Portalübersicht

ERKLÄRSTÜCK

Fuzzy Skin verstehen: Dicke, Punktabstand und Auswahl

In PrusaSlicer werden Perimeterpunkte zufällig nach innen oder außen verschoben. Die Dicke begrenzt den Versatz senkrecht zur Wand, ein kleinerer Punktabstand erzeugt mehr versetzte Punkte. Die Auswahl zwischen Außenwänden und allen Wänden betrifft den Wandtyp; beim Aufmalen legt die Markierung den Texturbereich fest, während die Druckeinstellungen die Texturform für alle bemalten Bereiche vorgeben.

3DDruckbefund · KI-gestützte Redaktion · Aktualisiert

Perimeter und Versatz

PrusaSlicer erzeugt Fuzzy Skin, indem der Slicer den Perimeter neu in Punkte aufteilt und jeden neuen Punkt zufällig nach innen oder außen verschiebt. So verändert sich der Wandverlauf zu einer rauen, faserartigen Oberfläche. Die Dicke begrenzt, wie weit die Punkte von der Wand abweichen dürfen; gemessen wird dieser Versatz senkrecht zum Perimeter. Ein größerer Dickenwert erweitert somit den möglichen Ausschlag der Textur, nicht die Fläche, auf der sie erscheint. Die Einstellung beschreibt eine maximale Grenze, während die einzelnen Punktverschiebungen zufällig bleiben. Das erklärt, warum Dicke und Ergebnis zusammenhängen, ohne dass jeder Punkt denselben Abstand zur Wand hat.

Punktabstand und Texturdichte

Der Punktabstand betrifft, wie dicht die zufälligen Ansatzpunkte auf dem Perimeter liegen. PrusaSlicer teilt Perimeter in Segmente; bei kleinerem Punktabstand entstehen mehr zufällig versetzte Punkte entlang der Wand. Damit werden Abweichungen häufiger gesetzt, während die Dicke weiterhin den maximal möglichen Versatz bestimmt. Die beiden Regler greifen also an verschiedenen Stellen in die Textur ein: Punktabstand verändert die Zahl der Stellen, Dicke den Spielraum ihrer Auslenkung. Aus dieser Beschreibung lässt sich die Punktdichte erklären, aber keine feste Rauheitsstufe für einen konkreten Zahlenwert ableiten. Als Einordnung hilft deshalb, erst zu entscheiden, wie eng die Unebenheiten aufeinander folgen sollen, und dann, wie weit sie von der Wand reichen dürfen.

Wandtyp und bemalte Bereiche

In PrusaSlicer kann Fuzzy Skin auf Außenwände oder alle Wände beschränkt werden. Das ist eine Auswahl nach Wandtyp. Beim Aufmalen kommt die räumliche Auswahl hinzu: Die Markierung bestimmt, auf welchen Modellbereichen die Textur erscheint. Bei einem Modell mit glatter und rauer Seite kann die Markierung also die gewünschte Seite als Texturbereich kennzeichnen; diese Entscheidung legt den Ort fest, während Art, Dicke und Punktabstand aus den Druckeinstellungen für sämtliche bemalten Bereiche übernommen werden. So bleiben zwei Fragen auseinander: Wo soll die Textur liegen, und wie soll sie beschaffen sein? Mehrere bemalte Bereiche können daher an verschiedenen Stellen liegen, ohne eigene Texturparameter zu erhalten. Die Angabe zu den gemeinsamen Parametern bezieht sich ausdrücklich auf PrusaSlicer und sein Aufmalwerkzeug.

Quellen

Prusa Research ↗ · abgerufen 2026-10-03

So prüfen wir Meldungen · Keine eigenen Produkttests.