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ERKLÄRSTÜCK

Kopien und Instanzen in PrusaSlicer gezielt verändern

In PrusaSlicer bleiben eingefügte Kopien eigenständig. Instanzen teilen viele Änderungen, lassen sich aber einzeln aus ihrer Verbindung lösen. Für größere Mengen stehen eine genaue Anzahl und das automatische Füllen des Druckbetts zur Verfügung.

3DDruckbefund · KI-gestützte Redaktion · Aktualisiert

Kopieren erzeugt unabhängige Exemplare

Wenn mehrere gleiche Modelle gebraucht werden, ist die Wahl zwischen Kopieren und Instanzieren entscheidend. Kopieren und Einfügen erzeugt eigenständige Kopien, die nicht an das Elternobjekt gebunden sind. Deshalb dient diese Methode dazu, Exemplare einzeln weiterzubearbeiten: Eine Änderung an einem solchen Objekt wird nicht als gemeinsame Änderung seiner Geschwister geführt. Dabei umfasst die Kopie mehr als die sichtbare Modellform. PrusaSlicer übernimmt auch zugehörige Modifikatoren, bereits angelegte Instanzen sowie Stützblocker und Stützerzwinger. Für eine Variante, die von Anfang an getrennt bearbeitet werden soll, ist das also ein klarer Ausgangspunkt. Wer dagegen erst einheitlich Änderungen vornehmen und später gezielt abzweigen möchte, kann mit Instanzen beginnen und ein Exemplar anschließend lösen.

Instanzen bündeln gemeinsame Änderungen

Instanzen sind miteinander verknüpfte Kopien desselben Objekts. Sie übernehmen dieselben Einstellungen und dieselbe Ausrichtung; ausgenommen ist die Drehung um die Z-Achse. Die Verbindung wirkt sich auf Bearbeitungen aus: Wird eine Instanz skaliert, ändert sich die Skalierung aller Instanzen. Auch das Abschneiden des Modellbodens betrifft sämtliche Exemplare. Diese gemeinsame Wirkung ist praktisch, solange die Modelle tatsächlich gleich bleiben sollen. Sie begrenzt zugleich Variantenarbeit: Eine Formänderung an einer Instanz lässt sich nicht als eigenständige Abweichung behandeln, während sie noch Teil der Gruppe ist. Für Mengen gibt es zwei Wege. Über „Set number of instances“ lässt sich eine gewünschte Instanzzahl festlegen, was laut PrusaSlicer bei vielen kleineren Objekten nützlich ist. „Fill bed with instances“ füllt das Druckbett mit der maximalen Zahl von Kopien des ausgewählten Objekts. Dabei gelten die aktuellen Abstands- und Rotationseinstellungen der automatischen Anordnung; geringerer Abstand und aktivierte Drehungen können mehr Objekte ermöglichen.

Ein Exemplar lösen und als Variante nutzen

Soll ein einzelnes Exemplar abweichen, lässt es sich aus der Instanzverbindung herauslösen. Dazu im Kontextmenü der Instanz „Set as a separated object“ wählen; alternativ kann die Instanz in der Objektliste vom Elternobjekt weggezogen werden. Das getrennte Objekt verhält sich anschließend wie ein eigenständiges Modell, und seine Änderungen betreffen nur dieses Exemplar. So entsteht eine konkrete Variante, während die übrigen Instanzen ihre gemeinsame Beziehung behalten. Das gelöste Objekt muss dabei kein Einzelstück bleiben: Von ihm können wiederum eigene Instanzen erstellt werden, die dann diesem neuen Objekt zugeordnet sind. Die Variantenbildung kann damit schrittweise erfolgen: erst die gemeinsamen Exemplare über Instanzen pflegen, dann eine Abweichung lösen und bei Bedarf diese Abzweigung ebenfalls vervielfältigen. Für gezielte Einzelbearbeitung ist das Herauslösen der passende Übergang von einer gemeinsamen Gruppe zu einem separaten Modellzweig.

Quellen

Prusa Research ↗ · abgerufen 2026-10-07

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