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Lokale Druckeinstellungen mit Modifikatoren

Höhenmodifikatoren begrenzen Einstellungen auf vertikale Intervalle. Geometrische Modifikatoren wirken dort, wo ihre Form das Modell schneidet. Formwahl und Transformationen bestimmen den betroffenen Bereich; im Expertenmodus kommen zusätzliche Einstellungsgruppen hinzu. Beim Skalieren des Modells behalten Modell und Modifikator ihre relative Größe und Position.

3DDruckbefund · KI-gestützte Redaktion · Aktualisiert

Vertikale Bereiche gezielt einstellen

Soll ein bestimmter Abschnitt mehr Infill oder zusätzliche Perimeter erhalten, lässt sich das über einen Höhenmodifikator festlegen. Er arbeitet mit Höhenintervallen, denen eigene Einstellungen zugeordnet werden. So kann etwa nur ein vertikaler Teil des Modells dichter gefüllt oder mit mehr Perimetern versehen werden, während diese Änderungen nicht für das ganze Modell gelten. Das ist nützlich, wenn die zusätzliche Materialmenge oder Druckzeit auf einen Abschnitt beschränkt bleiben soll. Auch die Schichthöhe lässt sich für ein Intervall gesondert wählen. Die lokale Einstellung gilt dann innerhalb dieses Höhenbereichs; eine globale abweichende Schichthöhe wird dort von ihr übersteuert.

Geometrische Modifikatoren formen den Wirkungsbereich

Ein geometrischer Modifikator wirkt im gemeinsamen Bereich von Modifikatorform und Modell. Der bearbeitete Bereich folgt deshalb nicht allein einer Höhe, sondern der räumlichen Überlagerung beider Objekte. Als Formen stehen Grundkörper wie Box, Zylinder, Kugel und Platte zur Verfügung. Außerdem können Text, SVG-Grafiken oder Formen aus der Program Gallery verwendet werden. Im Expertenmodus kann auch eine eigene Form geladen und als Modifikatormesh eingesetzt werden. Die Formwahl bestimmt damit, welcher Teil des Modells überhaupt in den Wirkungsbereich fallen kann: Ein flacher Körper begrenzt ihn anders als ein Volumenkörper. Die konkrete Wirkung hängt zusätzlich von den Einstellungen ab, die dem Modifikator zugeordnet werden.

Transformationen und Einstellungsumfang

Verschieben, Drehen und Skalieren verändern die Lage, Orientierung und Ausdehnung des Modifikatormeshes. Damit verschiebt oder verformt sich auch die Schnittmenge mit dem Modell und folglich der Bereich, auf den seine Einstellungen wirken. Bei einem skalierten Modell wird auch das Modifikatormesh skaliert; seine Größe und Position relativ zum Modell bleiben dabei erhalten. Wer lokale Druckoptionen auswählt, kann im Normalmodus eigene Werte für Infill sowie Schichten und Perimeter setzen. Der Expertenmodus ergänzt unter „Add settings“ weitere Gruppen: Geschwindigkeit, Bügeln, Fuzzy Skin, Extrusionsbreite und erweiterte Optionen. Diese Wahl beeinflusst, welche Eigenschaften im festgelegten Bereich geändert werden können; die geometrische Begrenzung selbst ergibt sich weiterhin aus der Modifikatorform und ihrer Überlagerung mit dem Modell.

Quellen

Prusa Research ↗ · abgerufen 2026-10-03

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