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ERKLÄRSTÜCK

Modelle in PrusaSlicer teilen: Schnittfläche und Verbinder

Ein großes Modell lässt sich in PrusaSlicer entlang einer verschiebbaren und drehbaren Schnittebene aufteilen. Plug, Dowel und Snap erzeugen unterschiedliche Verbindungsformen; Dovetail bildet eine trapezförmige Verbindung. Beim Schnittergebnis können getrennte Objekte oder verbundene Teile desselben Objekts entstehen. Die Ausrichtungsoptionen nach dem Schnitt gelten nur bei der Wahl „in Teile schneiden“, die im Dovetail-Modus nicht verfügbar ist.

3DDruckbefund · KI-gestützte Redaktion · Aktualisiert

Schnittebene positionieren und drehen

Um ein großes Modell in druckbare Abschnitte zu zerlegen, öffnen Sie in PrusaSlicer das Werkzeug „Cut“. Das Schnitt-Widget zeigt die Ebene direkt am Modell. Im Planar-Modus können Sie ihren Ort entlang der X-, Y- und Z-Achsen verschieben. Für die Z-Höhe ist auch die Eingabe eines genauen Werts vorgesehen. Pfeile am Widget verändern die Drehung der Ebene. Damit lässt sich der Schnitt an unterschiedlichen Stellen und Winkeln durch das Modell führen. Diese Einstellungen bestimmen die Lage und Richtung des Schnitts. Sie sagen für sich genommen noch nichts darüber aus, wie genau die entstehenden Flächen später zusammenpassen. (f1, f2)

Verbinder legen die Form der Schnittstelle fest

Für einen Schnitt bietet PrusaSlicer Plug, Dowel und Snap an. Beim Plug sitzt ein Zapfen an einer Schnittseite; auf der gegenüberliegenden Seite wird der passende Raum dafür ausgespart. Beim Dowel wird der Stift aus beiden Seiten ausgespart und als separates Teil zum Drucken erzeugt. Snap legt an einer Seite eine Rastverbindung an und schafft auf der anderen den dafür benötigten Freiraum. Die drei Varianten unterscheiden sich darin, ob die Verbindung direkt an den Schnittteilen entsteht oder ein zusätzlicher Stift dazukommt. Im Dovetail-Modus entsteht stattdessen eine Verbindung mit trapezförmigem Querschnitt. Die Beschreibung dieser Formen belegt weder eine bestimmte Passgenauigkeit noch eine bestimmte Belastbarkeit. (f3, f4)

Schnittergebnis als Objekte oder Teile desselben Objekts

Nach dem Festlegen des Schnitts können Sie bestimmen, wie PrusaSlicer die Bereiche im Modell organisiert: als zwei verschiedene Objekte oder als zwei Teile desselben Objekts. Bei der zweiten Variante bleiben die Teile verbunden, lassen sich aber mit unterschiedlichen Einstellungen versehen. Die Auswahl beschreibt also, ob die Bereiche als einzelne Objekte vorliegen oder im selben Objekt zusammengehören. Das ist eine Entscheidung über die Struktur des Schnittergebnisses; sie sagt nicht, welche Variante für jedes Modell besser ist. Im Dovetail-Modus steht die Option, das Objekt in Teile zu schneiden, nicht zur Verfügung. (f5)

Ausrichtung nach dem Schnitt

Die drei Ausrichtungsoptionen gibt es, wenn Sie „in Teile schneiden“ gewählt haben. Für jedes neue Teil können Sie die bisherige Orientierung beibehalten, es mit der Schnittseite auf die Druckfläche stellen oder es gegenüber der aktuellen Lage umdrehen. Diese Auswahl verändert die Position des Teils für den Druck. Sie ist nicht gleichbedeutend mit der Wahl oder Drehung der Schnittebene: Zuerst wird die Teilung festgelegt, anschließend lässt sich die Lage der Teile bestimmen. Weil „in Teile schneiden“ im Dovetail-Modus nicht verfügbar ist, gelten diese Ausrichtungsoptionen dort ebenfalls nicht. Welche der drei Lagen für ein konkretes Modell passt, hängt von dessen Form und der Druckplanung ab. (f5)

Quellen

Prusa Research ↗ · abgerufen 2026-10-03

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