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ERKLÄRSTÜCK

PrusaSlicer: Drehen, Messen und Skalieren verstehen

PrusaSlicer kann Maße am Modell oder bezogen auf das Druckbett anzeigen. Das Skalierungswerkzeug verändert Größen proportional oder achsenweise; das Messwerkzeug erkennt geometrische Elemente und kann ein Objekt anhand einer Strecke proportional skalieren. Messungen zwischen getrennten Objekten und an Schnittkanten überlappender Teile sind begrenzt.

3DDruckbefund · KI-gestützte Redaktion · Aktualisiert

Nach der Drehung: Modellbezug oder Druckbettbezug

Im Objektkoordinatensystem bleibt die Orientierung der Maße am Modell ausgerichtet: Die lokale Größe verändert sich laut PrusaSlicer-Dokumentation nicht durch eine Drehung um eine der Achsen. Weltkoordinaten beziehen sich dagegen auf das Druckbett. Deshalb kann die angezeigte Größe in diesem Koordinatensystem beim Drehen wechseln, etwa bei einer Drehung um die Z-Achse. Wer Maße vergleicht, sollte also zuerst prüfen, welches Koordinatensystem aktiv ist. Der Umschalter zwischen Objekt- und Weltkoordinaten ist im Advanced- und Expert-Modus verfügbar. Die Anzeige beschreibt damit entweder das Modell in seinem eigenen Bezug oder seine Ausrichtung zum Bett; sie beantwortet nicht dieselbe Frage in beiden Fällen.

Skalieren: gleichmäßig oder entlang einzelner Achsen

Das Skalierungswerkzeug bietet zwei Arten der Größenänderung. Ein Klick auf eine der Eckflächen des 3D-Widgets skaliert gleichmäßig; ein Griff an X-, Y- oder Z-Achse verändert das Modell nicht gleichmäßig über alle Achsen. Das Werkzeug erlaubt so eine proportionale Vergrößerung oder Verkleinerung ebenso wie eine gezielte Änderung entlang einer Achse. Standardmäßig wachsen oder schrumpfen beide Seiten symmetrisch um die Mitte. Wer beim Ziehen eines Achsgriffs die Strg-Taste gedrückt hält, wechselt zur unsymmetrischen Variante. Für eine gezielte Anpassung ist daher entscheidend, ob die Form insgesamt erhalten bleiben soll und ob die Mitte fest bleiben soll. Das sind Bedieneinstellungen des Werkzeugs, keine Aussage über die Eigenschaften des späteren Drucks.

Eine Strecke messen und auf Länge bringen

Das Messwerkzeug in der linken Werkzeugleiste erkennt Punkte, Kanten, Kreise und Ebenen. Es dient dazu, Maße und Winkel direkt am Modell zu prüfen. Soll eine ausgewählte Strecke eine gewünschte Länge erhalten, lässt sich das Objekt über die gemessene Distanz proportional auf die erforderliche Länge skalieren. Diese Funktion knüpft die Größenänderung an die konkret gemessene Strecke, während die Skalierung gleichmäßig erfolgt. Die Messgrenzen sind dabei wichtig: Abstände zwischen Teilen desselben Objekts lassen sich ermitteln, Messungen zwischen getrennten Objekten sind hingegen nicht möglich. Bei überlappenden Teilen wertet das Werkzeug die Teile einzeln aus; Schnittkanten, die durch ihre Überlagerung entstehen, erkennt es nicht. Eine solche Kante eignet sich daher nicht als verlässlicher Messpunkt innerhalb dieses Werkzeugs.

Quellen

Prusa Research ↗ · abgerufen 2026-10-07

Prusa Research ↗ · abgerufen 2026-10-07

Prusa Research ↗ · abgerufen 2026-10-07

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