3DDruckbefundRatgeberRechner

Riemenspannungsrechner für 3D-Drucker

Schätze die statische Spannung eines frei schwingenden Druckerriemenabschnitts aus Eigenfrequenz, freier Länge und Linienmasse.

Berechnung und Grenzen

Für einen idealisierten, quer schwingenden Riemenabschnitt gilt näherungsweise T = 4 · μ · L² · f². Dabei ist T die Spannung in Newton, μ die Linienmasse in kg/m, L die freie Riemenlänge in m und f die Grundfrequenz in Hz. Die Eingabe wird passend umgerechnet: g/m zu kg/m und mm zu m. Miss die freie, tatsächlich schwingende Länge zwischen den Begrenzungen und verwende die Grundfrequenz des angeschlagenen Riemens.

Näherungsrechnung nach dem Modell einer ideal gespannten Saite. Reale Druckerriemen haben Biegesteifigkeit, Dämpfung, Zähne und wechselnde Randbedingungen; Messfehler und mitbewegte Teile beeinflussen die Eigenfrequenz. Das Ergebnis ist keine Herstellervorgabe und kein Zielwert für jeden Drucker. Verwende die Linienmasse des konkreten Riemens und vergleiche die Spannung mit Herstellerangaben; den Riemen nur im stillstehenden, gesicherten Drucker messen.

Quellen

  1. SKF
  2. Jönköping University, Applied Mechanics