Stückzahl-Break-even-Rechner: 3D-Druck oder Spritzguss
Berechne, ab welcher Stückzahl sich Spritzguss gegenüber 3D-Druck allein durch niedrigere variable Stückkosten und unter Berücksichtigung der Werkzeugkosten rechnet.
Berechnung und Grenzen
Verglichen werden lineare Gesamtkosten: Beim 3D-Druck fallen hier keine Werkzeugkosten an; beim Spritzguss werden die einmaligen Werkzeugkosten angesetzt. Teile die Werkzeugkosten durch die Ersparnis der variablen Kosten je Spritzgussteil, um die rechnerische Break-even-Stückzahl zu erhalten. Für die erste ganze Stückzahl, ab der Spritzguss günstiger ist, wird aufgerundet. Bei deiner geplanten Gesamtmenge zeigt der Kostenvorteil an, ob Spritzguss (positiver Wert) oder 3D-Druck (negativer Wert) günstiger ist. Gib als Kostenvorteil die Differenz zwischen den variablen Stückkosten von 3D-Druck und Spritzguss ein.
Vereinfachter Vergleich für eine einzelne, stabile Bauteilvariante und lineare, konstante variable Stückkosten. Nicht enthalten sind zum Beispiel Änderungen am Design, Rüst- und Anlaufkosten außerhalb der Werkzeugkosten, Werkzeugwartung, Ausschussabweichungen, Mengenrabatte, Finanzierung, Lagerung, Lieferzeit, Qualität und Lebenszyklusrisiken. Der Break-even ist nur sinnvoll, wenn die variablen Kosten beim Spritzguss niedriger sind; erfasse deshalb eine positive Stückkostenersparnis. Angebote und Kostenbestandteile müssen auf derselben Basis (zum Beispiel netto oder brutto) verglichen werden.